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Die Sonne steht bereits hoch am Himmel und taucht die Stadt in ein sanftes, angenehmes Licht. Shana blinzelt leicht, als sie gen Himmel schaut und die Sonne sie blendet. Es ist angenehm war, so dass sie schon in ihrem Mantel leicht anfängt zu schwitzen. Sie befinden sich nun mitten in der großen Stadt Rom. Ein reges Treiben herrscht in den Straßen, jeder geht seinen Aufgaben nach, achtet kaum auf die anderen, was Shana eigentlich ganz recht ist. Sie mag es eben nicht besonders, viel Beachtung geschenkt  zu bekommen, wenn sie es nicht gerade darauf anlegt. Viel mehr möchte sie ihrer Tätigkeit nachgehen und dabei wie alle anderen zu sein.

Aus dem kleinen Laden, vor denen sie angehalten hatten läuft ihnen nun ein kleiner, rundlicher Mann mit einem freundlichen Gesicht entgegen. „Signora de Talavera“, läuft er ihr entgegen, ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Er nimmt die Zügel ihres Pferdes, woraufhin Shana galant absteigt und den Mann ebenfalls begrüßt. „Wir würden gerne unsere Pferde bei Euch lassen“, fährt sie dann fort. „Wir sind in bald wieder da und wünschen unsere Pferde so lange in Sicherheit.“ Der kleine Mann nickt. „Aber natürlich, wie immer, Signora.“ Zufrieden lächelt sie, während der Mann ihr Pferd in den hinter dem Haus gelegenen Stall bringt und kurz darauf zurückkommt, um auch die zwei anderen Pferde zu holen. Für die Familie de Talavera war es schon immer wichtig, ihre wertvollen Pferde während ihrer Besorgungen sicher zu wissen und so zeigten sie sich immer sehr großzügig in der Bezahlung, was auch jetzt der Grund ist, dass sich der kleine, rundliche Mann über den Besuch freut.

 

Während der Mann die Pferde der Kinder fortbringt, wendet Shana sich an die beiden. „So, jetzt werden wir die benötigten Sachen besorgen.“ Sie mustert die beiden kurz und fährt dann fort. „Ich habe da meine Beziehungen zu Händlern und dort werden wir hingehen. Außerdem“, sie sieht die Kinder gebieterisch an, „wünsche ich es nicht, wenn ihr mich bei Verhandlungen oder Gesprächen unterbrecht oder euch einmischt, ist das verstanden?“ Sie wartet einen Moment. „Dann lasst uns aufbrechen.“ Sie geht vor, geht dabei sicher, dass beide ihr folgen, während sie die breite Straße verlassen und in eine kleine Seitengasse einbiegen, die sie weiter ins Innere von Rom führen wird. „Die besten Läden befinden sich nicht gleich an der Straße, sie sind meist abgelegen“, erklärt sie den beiden, die immer noch hinter ihr her laufen. So biegen sie des Öfteren in eine neue Gasse ab bis sie schließlich wieder auf einer etwas breiter gelegenen Straße landen, auf der aber nur halb soviel los ist, wie zuvor auf der großen Straße nahe dem Stadttor. Shana verlangsamt ihre Schritte und dann stehen sie auch schon vor einem unscheinbaren Laden, der, so kündigt es das Holzschild über der Tür an, einer Schneiderin gehört. „Sie ist meiner Familie schon ewig bekannt“, wendet sie sich den beiden zu. „Signora Cecilia ist ihr Name, so nennen sie alle und so wünscht sie es, angesprochen zu werden. Hier werden wir dir ein Kleid schneidern lassen, Shaelynn. Folgt mir nun und verhaltet euch freundlich vor der Signora.“ Sie wirft den beiden noch einen kurzen Blick zu, dreht sich dann um. Sie drückt die Tür auf, worauf sofort kleine Glöckchen ertönen, die über der Tür hängen. Signora Cecilia kommt sofort aus einem der Hinterzimmer gelaufen, um die Gäste zu begrüßen, welche sich gerade in einem mittelgroßen Raum befinden, der nicht besonders hell erleuchtet ist und in dem sich nur ein Tisch und ein Spiegel befinden.

 

„Seid mir gegrüßt“. Sie lächelt die drei an. Shana grüßt die alte Frau mit dem schulterlangem, grauem Haar und der hageren Figur freundlich zurück. Signora Cecilia tritt auf Cery und Shaelynn zu. „Und wer seid ihr zwei?“ „Sie gehören zu mir“, antwortet Shana anstatt der beiden. „Ich bilde sie aus. Doch das Mädchen benötigt zwei gute Kleider, mit denen sie sich sehen lassen kann sowie ein Kampfkleid, das sie nicht an Bewegungen hindert. Ich dachte mit, Ihr wäret die richtige für diesen Auftrag.“ Signora Cecilia klatscht begeistert in die Hände. „Dann wollen wir mal, um die Bezahlung kümmern wir uns dann später, nicht wahr?“ Shana nickt und deutet Shaelynn an, hinter der Signora her zu gehen. „Wir werden dich nachher wieder abholen, es wird hier eine Weile dauern.“

 

Nachdem sie mit Cery, der nun ein wenig missmutig gelaunt ist, da Shaelynn nicht dabei ist, den Laden verlassen hatte, offenbarte sie nun auch ihm, was sie beide nun tun würden. Seine Miene hellte sich dann auch sogleich auf, als sie ihm sagte, dass sie ein geeignetes Schwert für ihn suchen gehen würden, denn nicht weit von hier gibt es einen Schmied und zu dem gehen sie hin. Er wird den beiden jeweils ein gutes Schwert schmieden, was ihren Ansprüchen erstmal gerecht werden würde und sie zugleich nicht überbelasten würde. Nachdem auch das getan ist, machen sie sich wieder auf den Weg, um Shaelynn von der Schneiderin abzuholen. „In drei Tagen werde ich die Kleider fertig genäht haben“, sagt diese, als Shana und Cery den Laden betreten. „Sehr schön, dann bräuchten wir jetzt auch noch etwas für den Jungen.“ Und so ließen sie nach einem kurzen Gespräch über die Kleidung die Cery bekommen sollte, diesen dort zurück, während Shana mit Shaelynn einen neuen Sattel für ihre Stute Aimee gehen würden.

6.6.07 18:11
 


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