Startseite
    RPG
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/detalavera

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Nachdem Shana ihnen den Tagesablauf erklärt hat und Shaelynn fertig gefrühstückt hat, begibt sie sich mit Cery wieder in den Palazzo. Vor seiner Zimmertür verabschieden die beiden sich schnell und dann eilt sie mit schnellen Schritten hinauf in ihr eigenes Zimmer. Bevor sie in die Stadt reiten macht sich Shaelynn noch eben etwas frisch. Nicht dass sie nach den vergangenen Wochen  so sehr auf Sauberkeit und gutes Aussehen bedacht wäre, aber sie wollte auch vor Shana keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Voller Vorfreude, denn welches Mädchen freut sich denn nicht, neue Kleider zu bekommen, macht sie sich leicht hüpfend wieder auf den Weg hinaus in den Stall. Als sie gerade die Eingangshalle durchquert, hört sie hinter sich Schritte. Sie dreht sich um und wie erwartet ist es Cery, der auf sie zueilt. Sie gibt ihm einen freudigen Knuff in die Seite und kichert ganz aufgeregt: „Hihi, jetzt geht’s in die Stadt, ich freu mich schon voll, endlich bekomme ich neue schöne Kleider.“  „Mädchen....“,murmelt dieser daraufhin nur etwas genervt. Obwohl auch er insgeheim zugeben muss, dass er sich auf den Besuch in der Stadt sehr freut.

Draußen am Stall angelangt treffen die beiden auf Shana und Marius, welche in der Zwischenzeit anscheinend schon ein Pferd für Cery ausgesucht hatten. Dieses machte sogar für ein Pferd einen recht freundlichen Eindruck, wie er fand. Obwohl er noch nie wirklich viel für diese Tiere empfunden hat. Als er vorhin zu Shana gesagt hatte, er könne so einigermaßen reiten, hatte er nicht wirklich die Wahrheit gesagt. In Wirklichkeit ist er nämlich noch nie richtig geritten. Aber vor Shaelynn wollte er nicht als totaler Volltrottel da stehen. Irgendwie würde er sich schon auf dem Pferd halten können. Allzu schwierig kann es ja wohl nicht sein. Geduldig wartete er, bis auch Shaelynn, Marius und Shana ihre Pferde aus dem Stall geholt und gesattelt haben.  Sobald die drei ihre Pferde auf den Hof geführt hatten, saßen sie auch schon oben. Cery stand nun neben seinem Pferd und wusste nicht so recht, wie er dort hinauf kommen sollte. Auf einmal kam ihm der Pferderücken erstaunlich hoch vor. Er versuchte es nun einfach den anderen nachzumachen und den Fuß irgendwie in den Steigbügel zu bekommen. Nun war er wirklich sehr dankbar, genau dieses Pferd bekommen zu haben, denn trotz seiner Verrenkungen und Turnereien bewegte es sich nicht von der Stelle. Irgendwie schaffte er es dann doch noch tatsächlich sich in den Sattel zu hieven und mit hochroten Kopf, weil die anderen ihn sehr amüsiert beobachtet hatten, nimmt er die Zügel auf. „ Worauf wartet ihr noch?“, fragt er und daraufhin setzen sich die Pferde der anderen in Bewegung. Seines war sehr brav und trottete den anderen einfach hinterher, wofür Cery ihm sehr dankbar war. Er nahm sich vor, sich bei Zeiten mal in den Stall zu schleichen und dem Pferd ein Stück Brot oder irgendwas Leckeres unterzuschieben.

Als sie den Hof des Palazzos verlassen, gibt Shana das Kommando zum Trab. Für Cery fühlt sich das alles sehr holprig an, und er hat Mühen sich im Sattel zu halten. Als er gestern mit Shaelynn zusammen geritten war, hatte er den Trab deutlich weniger schlimm gefunden, da er jemanden zum festhalten hatte. Nun baumelten die Zügel irgendwo auf dem Hals des Pferdes rum, weil er diese losgelassen hat, da er sich lieber darauf konzentriert sich am Sattel festzukrallen um nicht vom Pferd zu fallen. Bei jedem Schritt des Wallachs wird er unsanft in die Luft geschleudert und prallt noch viel unsanfter wieder in den Sattel.

Shaelynn, die hinter Cery reitet, amüsiert sich währenddessen prächtig. Irgendwie tut Cery ihr ja Leid, aber es sieht einfach zu lustig aus, wie er da so hilflos auf dem Pferd rumhopst. Sie treibt ihre Stute Aimee neben Cerys Wallach und gibt ihm ein paar Tipps, wie es angenehmer auf dem Pferd auszuhalten ist, z.B. durch Leichtraben. Mit ihrer Hilfe  schafft er es dann auch etwas sicherer auf dem Pferd zu bleiben und es tut auch deutlich weniger weh. mit den Zügeln kann er zwar immer noch nicht viel anfangen , weil er sich immer noch mehr darauf konzentriert sich am Sattel festzuhalten, aber es ist deutlich besser als am Anfang. Ihm kommt es wie eine Ewigkeit vor, als sie endlich an den Stadttoren angelangen. Erleichtert atmet er auf, als Shana ihr Pferd in Schritt fallen lässt und auch er nun wieder angenehm im Sattel sitzen kann. Ohne Probleme reitet die kleine Gruppe durch die Stadttore Roms hinein und Shana führt sie durch die engen Gassen bis sie ihr Pferd vor einem kleinen Laden zügelt. Froh, endlich vom Pferd runterzu können, springt Cery ab. Er kann kaum noch richtig stehen, und als er versucht zu gehen kommt er sich vor wie eine Kugel auf zwei Beinen, weil er durch die ungewohnte Bewegung seine Oberschenkelmuskeln deutlich überstrapaziert hat. Hinter ihm steigt auch Shaelynn ab, deutlich eleganter, ebenso wie Shana und Marius und erwartungsvoll blicken die beiden Kinder zu Shana.
3.6.07 21:56
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung