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Shana begrüßt die beiden mit einem leichten Lächeln. Während des Wartens hatte sie ihr Glas bereits geleert und schenkt sich nun nach. Dann richtet sie ihren Blick auf Cery’s Waffensortiment. „Eine ganz schöne Menge an Waffen für einen Jungen“, meint sie dann und begutachtet die Waffen näher. „Daraus schließe ich, dass du dich in der Selbstverteidigung bestens auskennst.“ Ein Grinsen huscht über ihr Gesicht. „Und wie sieht es mit dem gezielten Angriff aus?“ Cery blickt sie leicht verlegen an. „Ach naja, also eigentlich habe ich sie nur, um zu überleben.“, antwortet er ihr dann ehrlich. „Nicht jeder hat so ein schönes Heim, wo er sicher ist“, fügt er dann leise hinzu. Shana nimmt diese Antwort zur Kenntnis, antwortet aber nicht darauf. „Na gut, dann wirst du den Angriff wohl noch lernen müssen, ebenso wie Shaelynn.“

 

Sie isst nun erst einmal ihr Brötchen auf und macht sich Gedanken um den heutigen Tagesablauf. Geplant war ja, dass sie den beiden das Gelände sowie den Palazzo näher zeigt und mit den wichtigsten Stellen vertraut macht. Das wird jetzt erst einmal in den Hintergrund rücken. Viel wichtiger ist es, einen neuen Sattel für die Stute zu kaufen und außerdem neue Kleider für die Kinder. Ein ordentliches Kampfkleid würde Shaelynn ebenso benötigen wie ein normales Kleid. Auch Cery würde etwas edleres gut tun. Sie lehnt sich galant zurück und wartet, bis die Kinder zu Ende gefrühstückt haben. Als beide fertig sind, erläutert sie den geplanten Tagesablauf.

 

„Also, ich hatte euch ja bereits gesagt, dass ich euch hier alles zeigen werde. Dies werden wir heute Abend machen. Vorher gibt es noch wichtigeres. Wir werden uns gemeinsam mit Marius auf den Weg nach Rom machen. Es müssen noch diverse Dinge erledigt werden. Als erstes werden wir uns auf die Suche nach einem guten Sattler machen, der für Shaelynn’s Stute einen neuen Sattel machen wird. Dann würde Shaelynn gern ein neues Kleid haben. Außerdem denke ich, dass sie noch ein Kampfkleid brauchen wird. Und du, Cery, du bräuchtest auch mal etwas neues zum Anziehen.“ Dann endet sie erst einmal, ob es eventuell Fragen oder Einsprüche gibt, auch wenn ihr Plan bereits feststeht. Waffen würden die beiden aus dem Palazzo bekommen, erstens schwirren dort noch genügend ungenutzte Waffen herum und zweitens gibt es eine hauseigene Schmiede.

 

„Bevor es losgeht, habt ihr noch Fragen? Wenn nicht, Cery, wie sieht es aus, kannst du reiten?“ Sie sieht ihn an und wartet auf seine Antwort. „Ja, es geht so“, lautet seine Antwort. „Ok, dann wirst du auf einem eigenen Pferd nach Rom reiten können und musst dir keines mit Shaelynn teilen.“ Sie steht auf, rückt ihren Stuhl zurück und entfernt sich dann ein Stück vom Tisch. „Wir treffen uns in einer halben Stunde vor dem Stall, dann wirst du auch ein Pferd zugeteilt bekommen, Cery. Ich werde derweil Marius Bescheid geben. Bis gleich.“ Damit wendet sie sich von den beiden ab und geht zurück in den Palazzo. Als erstes gibt sie einem Bediensteten Bescheid, den Tisch abzuräumen und dann gibt sie Marius Bescheid, sich bereit zu machen. Sie selbst begibt sie sich dann kurz hoch in ihr Zimmer, um sich mit den nötigen Waffen auszurüsten – einem Dolch und einem Kurzschwert. Beide befestigt sie präzise an ihren Waffengürtel, dann zieht sie sich ihren schwarzen, langen Mantel darüber, so dass die Waffen verdeckt sind, schließlich soll ja nicht jeder gleich wissen, dass sie bewaffnet ist. Dann begibt sie sich wieder nach unten und geht dann gemächlich in Richtung Stall. Dort wartet Marius bereits und zusammen gehen sie in den Stall, der sich gleich rechts neben dem Palazzo befindet. „Was meinst du, welches Pferd wäre für Cery geeignet?“, fragt sie Marius. Dieser denkt einen Augenblick nach und geht dann zielstrebig in Richtung eines mittelgroßen, dunkelbraunen Wallachs, welcher hinten rechts im Stall steht. „Ja, ich denke, er ist geeignet.“ Zufrieden dreht sie sich um, um nach Araldo, ihrem Hengst zu sehen und dabei auf die Kinder zu warten.

22.4.07 20:00
 


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