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Noch bevor die Sonne am Horizont erschienen ist, schlägt Shana ihre Augen auf. Müde gähnt sie und reibt sich die Augen. Bevor sie aufsteht streckt sie sich ausgiebig und lässt ihre Füße vom Bett baumeln. Es tut ihr richtig gut, für kurze Zeit zu entspannen, es sind diese kostbaren Momente, welche das Leben lebenswert machen. Dann steht sie auf, so dass ihr Nachthemd verknittert an ihrem Körper hängt. Sie zieht es so halbwegs wieder zurecht und durchquert dann ihr Zimmer, um in das Bad zu gehen. Glücklicherweise befindet sich noch Wasser in ihrem Wasservorrat, so dass sie sich noch waschen kann. Später wird sie dann einen der Bediensteten anordnen, diesen Behälter wieder zu füllen. Fertig gewaschen macht sie sich dann noch die langen, blonden Haare zurecht. Sie greift noch der hölzernen, reichlich verzierten Bürste und tritt damit vor den großen Spiegel, welcher sich im Bad befindet. In jenem kann sie sich gänzlich betrachten. Zufrieden mit ihrem Anblick kämmt sie das lange Haar, bindet es sich danach locker im Nacken zusammen, so dass nur noch einige Strähnen locker hinausfallen und ihr ins Gesicht fallen. Alles in allem sieht sie im Moment nicht wie eine Jägerin aus, sondern eher wie eine junge Frau Anfang 20, was sie ja auch ist. Als Jägerin interessiert sich eh niemand für ihr Alter oder ihr Aussehen.

 

 

So geht sie nun zu ihrem Kleiderschrank, welcher sich an der Wand links neben der Tür befindet. Er ist wirklich riesig und aus dunklem, verziertem Holz gemacht. Als sie eine der Türen aufmacht knarrt diese leise und Shana nimmt sich vor auch diese bei Zeiten reparieren zu lassen. Doch nun ist erst einmal die Kleiderwahl wichtiger. Dieses Mal entscheidet sie sich für ein knielanges Kampfkleid, welches in schlichtem grau ist. Sie zieht es an und legt danach einen Gürtel an, damit es in der Taille besser sitzt. Später wird sie daran noch einen Dolch und ihr Kurzschwert befestigen können, aber dies ist ja grade nicht von Nöten. Neben dem Schrank stehen ihre schwarzen Stiefel, welche sie eigentlich immer zu tragen pflegt. Sie sind kniehoch und bedecken so ihre restlichen Beine.

 

 

Fertig angekleidet verlässt sie den Raum. Erst einmal begibt sie sich in den Raum der Bediensteten, da sie neue Arbeitsanweisungen verteilen will. Die Stute von Shaelynn, Aimeé, muss nun ebenfalls versorgt werden und außerdem weist sie Marius an, sich von nun an besonders um Shaelynn zu kümmern. So kann das Mädchen sich wahrscheinlich besser eingewöhnen. Das Zimmer von Cery soll ein wenig schöner eingerichtet werden, was noch genau an diesem Tag geschehen soll. Das Sattel- und Zaumzeug von Aimeé soll gereinigt werden. All diese Aufgaben, einschließlich des Auffüllens ihres Wasservorrates, verteilt sie an die Bediensteten. Dann gibt sie noch Bescheid, dass sie gleich Frühstück auf der Terrasse wünscht.

 

 

Als nächstes begibt sie sich zu Cery. Nach einem kurzen Klopfen tritt sie in sein Zimmer ein. Verschlafen blickt Cery sie an. „Aufstehen, gleich gibt es Frühstück“, sagt sie und belehrt ihn gleich dazu, dass dies jeden Tag um diese Zeit so sein wird. Mittlerweile ist die Sonne bereits aufgegangen, es ist circa halb sieben. Cery nickt kurz. „Wir treffen uns auf der Terrasse hinter dem Haus, geh einfach aus der Eingangstür und dann links um den Palazzo herum, dann kommst du geradewegs auf die Terrasse.“ Mit einem Grinsen fügt sie hinzu. „Aber trödel nicht so.“

 

 

Dann begibt sie sich zu Shaelynn’s Zimmer. Auch nach einem kurzen Klopfen tritt sie in ihr Zimmer und weckt sie. „Dem Cery habe ich bereits Bescheid gesagt, dass es gleich Frühstück gibt.“ Dann erzählt sie auch Shaelynn, dass es jeden Morgen so sein wird und beschreibt ihr den Weg zur Terrasse. „Wenn du möchtest, dann können wir uns zusammen nach Rom begeben und dir einen neuen Sattel für deine Stute anfertigen lassen, so dass der Sattel ebenfalls das Familienwappen enthält. Wie sieht es denn mit deinem jetzigen Sattel aus, passt er gut? Also überleg es dir.“ Sie lächelt leicht und geht dann hinaus.

 

Auf der Terrasse wurde das Frühstück bereits hergerichtet. Kleine Brötchen stehen in einem Korb in der Mitte des Holztisches und drum herum kleine Gläser mit verschiedener Konfitüre, die aus den Früchten der Umgebung hergestellt worden sind. Dazu steht auf jedem der drei Plätze ein hölzernes, ebenfalls verzierten Brett und ein Glas. Dazu gibt es frische Milch, welche in einem Gefäß neben den Brötchen steht. Lächelnd betrachtet die Jägerin dies und sieht sich dann auf dem Gelände um. Der kühle Morgenwind weht ihr durch die Haare und schmiegt ihr das Kleid enger um die Beine. Das Ausblick könnte besser nicht sein, eine lange Wiese, die kein Ende zu scheinen hat und rundherum Bäume. Das gesamte Grundstück des Palazzos ist mit Bäumen gesäumt, mal abgesehen von dem angrenzenden Wald.

 

Abwartend setzt sie sich an den gedeckten und wartet auf Shaelynn und Cery.
11.4.07 22:37
 


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