Startseite
    RPG
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/detalavera

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Neugierig folgt Shaelynn Shana in das Innere des Palazzos. Wie es dort wohl aussehen mag? Von außen wirkt der Palazzo sehr prächtig. Mit entsprechenden Erwartungen betritt sie hinter Cery und Shana das Gebäude. Zu ihrem Bedauern besteigt Shana zielstrebig die große Treppe und lässt Shaelynn kaum die Zeit , sich umzuschauen. Aber sie vertröstet sich mit dem Gedanken, dies zu späterer Zeit noch nachholen zu können. Dennoch versucht sie auf dem Weg zu dem Zimmer, zu dem Shana sie führt, ein Blick in eines der vielen Zimmer zu werfen, welche vom Flur abgehen. Jedoch sind alle Türen verschlossen. Dies ist anscheinend nicht so der richtige Ort für ihre Neugier. Nach kurzer Zeit bleiben sie dann auch schon vor einer Tür dieses schummerigen Flurs stehen. Shaelynn folgt der Aufforderung Shanas, in den Salon einzutreten. Erstaunt schaut sie sich in dem schön eingerichteten Salon um. Denn dort scheint einfach alles perfekt zusammen zu passen. Auf Anhieb fühlt sie sich sehr behaglich dort. nachdem sie sich in einem der sehr bequemen Sessel niedergelassen hat, lässt sie den Blick aus der großen Fensterfront schweifen. Es muss bestimmt schön sein, vom Balkon aus zu einem genüsslichen Gläschen Wein den Sonnenuntergang zu betrachten und die letzten Atemzüge des Tages mitzubekommen, bevor die Nacht hereinbricht. Shanas Frage , ob sie etwas zu essen und zu trinken haben wollen, reißt sie wieder aus ihren abschweifenden Gedanken und macht ihr auf einmal klar, das sie ziemlichen Hunger hat. Das hatte sie in den letzten Stunden aufgrund der ganzen aufregenden Geschehnisse total vergessen und verdrängt.
Und nun antwortet Shaelynn endlich auf Shanas berechtigte Frage nach Beweisen : „ Nun, es gibt da ein paar Beweise, jedoch weiß ich natürlich nicht, ob sie Euch reichen werden. Erst einmal gibt es ja meine Erinnerungen als Beweis. Da Ihr jedoch nicht viel über meinen Stamm der Familie wisst, nützt mir das wahrscheinlich nicht allzu viel. Ja, als nächstes gäbe es dann mein Aussehen. Von meinen Eltern weiß ich, dass ich genau so ausschaue, wie meine Großmutter in ihrer Jugendzeit ausgeschaut hat. Da meine Großeltern ihre Kindheit noch hier verbracht haben, hoffe ich, dass es hier vielleicht noch alte Familiengemälde von Ihnen gibt, auf denen Ihr meine Ähnlichkeit mit meiner Oma vergleichen könnt.“ Shaelynn machte eine kurze Pause. Sie hoffte inständig, dass sie ihrer Großmutter wirklich so ähnlich sah, wie es ihr erzählt wurde, denn sonst hätte sie noch einen Beweis weniger.
„Nun“, knüpfte sie an ihre Erzählung an , „ dann gäbe es da noch mein Pferd. Ich weiß nicht ob es Euch schon aufgefallen ist, aber sie ist eine sehr edle Andalusier-Stute , und auf ihrem Hals etwas unter der Mähne hat sie ein Brandmal – nämlich unser Familienwappen. Und da dieses ja schon seit Generationen existiert, werdet Ihr es bestimmt sofort erkennen.
Naja , und als letzten Beweis habe ich noch das hier ,“ sagt Shaelynn und zieht unter ihrer Tunika eine feine silberne Kette hervor, die Tag und Nacht um ihren Hals hängt. An dieser Kette ist ein elegant verarbeiteter filigraner und wunderschöner Anhänger dran. Der silberne Anhänger stellt das Familienwappen dar, welches wunderschön umrandet und mit schnörkeln verarbeitet wurde. Shaelynn kann Stunden damit verbringen , dieses Wappen zu betrachten und mit ihren Fingern den Schnörkeln nachzufahren .Zu ihrem zehnten Geburtstag hat sie dieses alte wertvolle Erbstück von ihren Eltern geschenkt bekommen.  Vorsichtig löst Shaelynn die Kette vom Hals und lässt sie in Shanas Hand gleiten. „ Ich weiß nicht, ob Ihr diese Kette schon einmal gesehen hast. Ich hoffe es zumindest, und ich weiß, dass es mehr als nur dieses einzige Stück gibt.“

 

11.4.07 22:34
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung